Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zur langfristig benötigten Nettozuwanderung (IAB-Kurzbericht 25/2021, Autoren: Johann Fuchs, Doris Söhnlein, Brigitte Weber) — Referenzgröße gegen Abschottungs-/Remigrationsszenarien
Wortlaut der Quelle
Nur mit einer jährlichen Nettozuwanderung von 400.000 Personen bleibt das Arbeitskräfteangebot langfristig konstant
Zusammenhang und Feststellungen
Demografische Projektion des Erwerbspersonenpotenzials bis 2060 mit Szenarien zu Erwerbsquoten (Frauen, Ältere) und Wanderung: Ohne Migration sinkt das Erwerbspersonenpotenzial bis 2035 um 7,2 Millionen und bis 2060 um 16 Millionen; selbst bei jährlich 100.000 Nettozuwanderung Rückgang von 47,4 Millionen (2020) auf ca. 38,3 Millionen (2060). Zur Stabilisierung des Arbeitskräfteangebots wären jährlich rund 400.000 Personen Nettozuwanderung nötig. Zitat Doris Söhnlein: 'Diese im Vergleich zu den letzten Jahren niedrige Nettozuwanderung bewerten wir als durchaus realistisch.'
Art der Aussage
Fremdbewertung
Rechtsstatus
Kein Verfahren
Belegqualität
Primärquelle
IAB-Presseinformation: Nur mit einer jährlichen Nettozuwanderung von 400.000 Personen bleibt das Arbeitskräfteangebot langfristig konstant (zu IAB-Kurzbericht 25/2021)
Auftraggeber: IAB – Forschungsinstitut der Bundesagentur für Arbeit (Eigenforschung, öffentlich finanziert)
Weitere Quellen
idw – Informationsdienst Wissenschaft: gleichlautende Pressemitteilung des IAB vom 23.11.2021
IAB-Forum: Warum braucht Deutschland 400.000 Migrantinnen und Migranten pro Jahr?
Einschränkung
Kurzbericht-PDF (kb2021-25.pdf) nicht separat abgerufen; Zahlen aus offizieller IAB-Presseinformation und idw-Zweitveröffentlichung verifiziert
Diesen Eintrag zitieren
Berliner Friedensglocke, Eintrag F-003, berliner-friedensglocke.de/eintrag/F-003/