Studie im Auftrag der Bertelsmann Stiftung zur Arbeitskräfteentwicklung bis 2040/2060, erstellt von Alexander Kubis (IAB) und Lutz Schneider (Hochschule Coburg)
Wortlaut der Quelle
Der demographische Wandel, der mit dem Ausscheiden der Babyboomer in den kommenden Jahren den deutschen Arbeitsmarkt vor große Herausforderungen stellt, erfordert auch Zuwanderung.
Zusammenhang und Feststellungen
Langfristprojektion des Arbeitsangebots in Deutschland und den Bundesländern unter verschiedenen Zuwanderungsszenarien (Abgleich mit IAB/BIBB-Arbeitskräftebedarfsprognose von 44,3 Millionen): Ohne Zuwanderung sinkt die Zahl der Arbeitskräfte bis 2040 um rund 10 Prozent von 46,4 auf 41,9 Millionen, bis 2060 auf 35,1 Millionen. Zur Deckung des Bedarfs wären bis 2040 jährlich rund 288.000 internationale Arbeitskräfte nötig. Kernbefund gegen das AfD-Szenario drastisch reduzierter Zuwanderung bzw. 'Remigration'.
Art der Aussage
Fremdbewertung
Rechtsstatus
Kein Verfahren
Belegqualität
Primärquelle
Bertelsmann Stiftung: Ohne Zuwanderung geht die Zahl der Arbeitskräfte in Deutschland bis 2040 deutlich zurück
Auftraggeber: Bertelsmann Stiftung (Auftraggeberin); Durchführung: Alexander Kubis (IAB) und Lutz Schneider (Hochschule Coburg)
Weitere Quellen
IAB-Übersichtsseite Publikationen zum Thema 'Zuwanderung von Fachkräften'
Einschränkung
Abgerufene Meldung ist die (deutschsprachige) Mitteilung unter /en/-Pfad der Stiftungs-Website; Studien-PDF nicht separat abgerufen
Diesen Eintrag zitieren
Berliner Friedensglocke, Eintrag F-004, berliner-friedensglocke.de/eintrag/F-004/