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Berliner FriedensglockeFaktendokumentation · 251 Belege · Stand 25.07.2026

Martin Renner

Mitglied des Deutschen Bundestages (AfD)

Im Wortlaut — Martin Renner

So eine Werbung, hier, kommt mir komisch vor. Aber schon alleine, dass ich das komisch oder sogar merkwürdig finde, wird man mir als naxihaft raxxistisch auslegen wollen. Ich frage mich: Soll ich und auch andere an irgendetwas gewöhnt werden oder will man irgendwen provozieren…

Anlass

Facebook-Beitrag mit Kritik an einer Werbung mit dunkelhäutigen männlichen Models

Zusammenhang und Feststellungen

Wörtlich zitiert im Urteil des VG Köln vom 08.03.2022 (13 K 326/21), Rn. 887. Das Gericht dokumentiert in Rn. 888 f., dass der Pressesprecher des sächsischen Landesverbands beipflichtete ('Warum sind eigentlich immer die Frauen hell…?'), und ordnet in Rn. 890 ein: 'Diese Aussagen greifen offenbar die rassistische Theorie auf, die Menschen in Deutschland sollten planmäßig — auch in der Werbung — an Paare unterschiedlicher Hautfarbe gewöhnt werden. Renner macht sich auch darüber lustig, dass dies rassistisch ist.'

Art der Aussage

Tatsache

Rechtsstatus

Rechtskräftig

Belegqualität

Beleg hoch

Primärquelle

GerichtsurteilVG Köln, 13 K 326/21, Rn. 887–890

VG Köln, Urteil vom 08.03.2022 — 13 K 326/21 (Volltext, NRWE), Rn. 887–890

Einschränkung

Die Schreibweisen 'naxihaft' und 'raxxistisch' entsprechen exakt dem Urteilstext — offenbar bewusste Verfremdung zur Umgehung von Plattformfiltern.

Diesen Eintrag zitieren

Berliner Friedensglocke, Eintrag C-630 (VG Köln, 13 K 326/21, Rn. 887–890), berliner-friedensglocke.de/eintrag/C-630/