Uwe Witt
AfD-Bundestagsabgeordneter (Schleswig-Holstein), Vertreter der als moderat geltenden Strömung, Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Soziales
Im Wortlaut — Uwe Witt
Aus dem Austrittsschreiben (zit. n. taz/dpa): Er habe stets 'klare Positionen in Bezug auf parteiinterne Vorgänge' artikuliert und angekündigt, Konsequenzen zu ziehen, falls 'diese benannten Grenzüberschreitungen innerhalb der Partei die Bundestagsfraktion erreichen sollten oder der Bundesvorstand keine klare Kante bei Grenzüberschreitungen von Parteimitgliedern beweist'. Im Januar 2022 (taz): 'Es haben sich gravierende Dinge in der Partei geändert, meine Vorstellungen von politischer Akzeptanz sind überschritten.'
Anlass
Austrittserklärung an Bundes- und Landesgeschäftsstelle (lag dpa vor) als 'Reaktion auf Grenzüberschreitungen von AfD-Mitgliedern'; öffentliche Erläuterung Mitte Januar 2022, danach Wechsel zur Zentrumspartei
Zusammenhang und Feststellungen
Als konkrete Anlässe nannte Witt laut taz (Januar 2022) u. a. die Kandidatur von Matthias Helferich für die Fraktion, rechtsextreme Symbolik bei Parteimitgliedern und Bürgerkriegs-Chatgruppen in Bayern. Witt behielt sein Mandat und schloss sich Mitte Januar 2022 der Deutschen Zentrumspartei an.
Position der Betroffenen
Nicht dokumentiert.
Art der Aussage
Tatsache
Rechtsstatus
Kein Verfahren
Belegqualität
Primärquelle
Weitere Quellen
taz: AfD-Fraktion verliert Abgeordneten: Witt wechselt zur Zentrumspartei (Jan. 2022)
Einschränkung
Original-Austrittsschreiben nur über dpa-Wiedergabe in der taz zugänglich.
Diesen Eintrag zitieren
Berliner Friedensglocke, Eintrag H-006, berliner-friedensglocke.de/eintrag/H-006/