Zum Inhalt springen
Berliner FriedensglockeFaktendokumentation · 251 Belege · Stand 25.07.2026

Uwe Witt

AfD-Bundestagsabgeordneter (Schleswig-Holstein), Vertreter der als moderat geltenden Strömung, Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Soziales

Im Wortlaut — Uwe Witt

Aus dem Austrittsschreiben (zit. n. taz/dpa): Er habe stets 'klare Positionen in Bezug auf parteiinterne Vorgänge' artikuliert und angekündigt, Konsequenzen zu ziehen, falls 'diese benannten Grenzüberschreitungen innerhalb der Partei die Bundestagsfraktion erreichen sollten oder der Bundesvorstand keine klare Kante bei Grenzüberschreitungen von Parteimitgliedern beweist'. Im Januar 2022 (taz): 'Es haben sich gravierende Dinge in der Partei geändert, meine Vorstellungen von politischer Akzeptanz sind überschritten.'

Anlass

Austrittserklärung an Bundes- und Landesgeschäftsstelle (lag dpa vor) als 'Reaktion auf Grenzüberschreitungen von AfD-Mitgliedern'; öffentliche Erläuterung Mitte Januar 2022, danach Wechsel zur Zentrumspartei

Zusammenhang und Feststellungen

Als konkrete Anlässe nannte Witt laut taz (Januar 2022) u. a. die Kandidatur von Matthias Helferich für die Fraktion, rechtsextreme Symbolik bei Parteimitgliedern und Bürgerkriegs-Chatgruppen in Bayern. Witt behielt sein Mandat und schloss sich Mitte Januar 2022 der Deutschen Zentrumspartei an.

Position der Betroffenen

Nicht dokumentiert.

Art der Aussage

Tatsache

Rechtsstatus

Kein Verfahren

Belegqualität

Beleg hoch

Primärquelle

Presse

taz: Austritt aus der AfD: AfD-Fraktion wird kleiner (30.12.2021)

Weitere Quellen

taz: AfD-Fraktion verliert Abgeordneten: Witt wechselt zur Zentrumspartei (Jan. 2022)

Einschränkung

Original-Austrittsschreiben nur über dpa-Wiedergabe in der taz zugänglich.

Diesen Eintrag zitieren

Berliner Friedensglocke, Eintrag H-006, berliner-friedensglocke.de/eintrag/H-006/