Johannes Huber
AfD-Bundestagsabgeordneter (Wahlkreis Freising)
Im Wortlaut — Johannes Huber
Gegenüber der Süddeutschen Zeitung (zit. n. taz): er wolle einen 'klaren Schnitt' machen. In der internen Austrittserklärung (Telegram, lag dpa vor): 'Die Aufmerksamkeit sollte generell nicht auf temporären Ablenkungsmanövern wie veröffentlichten Telegram-Kommentaren liegen, sondern auf dem Wesentlichen.'
Anlass
Austritt aus Partei und Fraktion 'zum Jahreswechsel' 2021/22 nach einem umstrittenen Telegram-Posting (laut Berichterstattung Anleitung zur Manipulation von Corona-PCR-Tests)
Zusammenhang und Feststellungen
Hubers Austritt erfolgte zeitgleich mit dem von Uwe Witt (H-006), aber ohne explizite Radikalisierungskritik; Anlass war der Druck nach seinem Telegram-Posting. Er behielt sein Mandat als fraktionsloser Abgeordneter. Die AfD-Fraktion schrumpfte damit binnen weniger Wochen um zwei Abgeordnete.
Position der Betroffenen
Nicht dokumentiert.
Art der Aussage
Tatsache
Rechtsstatus
Kein Verfahren
Belegqualität
Primärquelle
Weitere Quellen
Tagesspiegel: Warum die AfD im Bundestag zwei Abgeordnete verliert (Dez. 2021)
Einschränkung
Der Telegram-Posting-Inhalt (PCR-Test) ist über Sekundärberichterstattung belegt, das Original-Posting wurde nicht eingesehen.
Diesen Eintrag zitieren
Berliner Friedensglocke, Eintrag H-005, berliner-friedensglocke.de/eintrag/H-005/