IW-Kurzbericht Nr. 59/2023 'Fachkräftelücke und Großinvestitionen: Der Osten braucht mehr Zuwanderung' (Simon Gerards Iglesias, Lennart Maaßen) — regionalökonomische Analyse zu Ostdeutschland
Wortlaut der Quelle
Im Wettbewerb um Fachkräfte ist die deutsche Wirtschaft von Zuwanderung abhängig.
Zusammenhang und Feststellungen
Analyse der Fachkräftesituation in Ostdeutschland: Fachkräftelücke Ost 2021 durchschnittlich 15.862 qualifizierte Arbeitskräfte; 42 Prozent der offenen Stellen konnten rechnerisch nicht mit passend Qualifizierten besetzt werden; Ausländeranteil an der Bevölkerung Ost 5,85 Prozent gegenüber 15,96 Prozent im Westen. Der Bericht verweist explizit darauf, dass Unternehmensvertreter vor einer erstarkenden AfD als möglichem Standortrisiko warnen, weil sie Zuzügler aus dem Ausland abschreckt und die Integration erschwert — vor dem Hintergrund geplanter Großinvestitionen (Halbleiterwerke) in Ostdeutschland.
Art der Aussage
Fremdbewertung
Rechtsstatus
Kein Verfahren
Belegqualität
Primärquelle
Fachkräftelücke und Großinvestitionen: Der Osten braucht mehr Zuwanderung (IW-Kurzbericht 59/2023)
Auftraggeber: Institut der deutschen Wirtschaft (Eigenstudie)
Einschränkung
AfD-Passage wurde über die IW-Studienseite wiedergegeben; exakter Wortlaut im Kurzbericht-PDF vor Zitatverwendung gegenprüfen
Diesen Eintrag zitieren
Berliner Friedensglocke, Eintrag F-011, berliner-friedensglocke.de/eintrag/F-011/