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Berliner FriedensglockeFaktendokumentation · 251 Belege · Stand 25.07.2026

Europawahlprogramm 2024, beschlossen auf der Europawahlversammlung in Magdeburg (29.–30.07. und 04.–06.08.2023) — EU-Position der Endfassung: 'Bund europäischer Nationen' statt 'Auflösung der EU'

Wortlaut der Quelle

Wir halten die EU für nicht reformierbar und sehen sie als gescheitertes Projekt. Daher streben wir einen 'Bund europäischer Nationen' an, eine neu zu gründende europäische Wirtschafts- und Interessengemeinschaft, in der die Souveränität der Mitgliedstaaten gewahrt ist. Das Wohl Deutschlands und seiner Bürger steht für uns dabei an erster Stelle. (Präambel, S. 8) — Da die EU nicht im Sinne der AfD reformierbar ist, treten wir für die Neugründung einer europäischen Wirtschafts- und Interessengemeinschaft ein. (Kap. 1, S. 10)

Zusammenhang und Feststellungen

Die im Leitantrag enthaltene Formulierung 'Wir streben daher die geordnete Auflösung der EU an' (E-009) wurde in die Endfassung nicht übernommen; das Wort 'Auflösung' kommt dort im EU-Kontext nur noch bezogen auf eine '(Teil-)Auflösung der Eurozone' (TARGET2-Kapitel) vor. Der Begriff 'Dexit' steht in keiner der beiden Fassungen. Impressumsvermerk: 'Beschlossen auf der Europawahlversammlung der AfD in Magdeburg, 29. bis 30. Juli und 4. bis 6. August 2023.'

Art der Aussage

Tatsache

Rechtsstatus

Kein Verfahren

Belegqualität

Beleg hoch

Primärquelle

Parteidokument

AfD-Europawahlprogramm 2024, PDF afd.de

Weitere Quellen

AfD-Leitantrag Europawahlprogramm (Vergleichsfassung)

Einschränkung

Beide Fassungen als Volltext verglichen; als Beschlussdatum ist der letzte Versammlungstag (06.08.2023) angesetzt, das exakte Abstimmungsdatum innerhalb der Versammlung wurde nicht separat verifiziert.

Diesen Eintrag zitieren

Berliner Friedensglocke, Eintrag E-010, berliner-friedensglocke.de/eintrag/E-010/